Kinder bemalen den Fußweg mit Kreide

Hier finden Sie erste

  • Hinweise auf Informations- oder Aktionsmaterialien,
  • Beschreibungen von kleineren Aktivitäten bis hin zu größeren Kampagnen und
  • Informationen über die Arbeit von Aktionsbündnissen und anderen Zusammenschlüssen, die mit dem Thema in einem engen Zusammenhang stehen.

 

Möchten Sie, dass auch Ihre Informationen oder Beschreibungen in diese unsortierte Liste aufgenommen werden, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

Die FUSS e.V.-Informations-Materialien können Sie in unserem Online-Shop unter Rubrik Broschüren > Fußverkehr-Kinder bestellen. Für Aktvitäten können wir Ihnen noch weitere Aktionshilfen angebieten, die wir Ihnen auf der Seite Aktionstipps thematisch sortiert haben.

 

Längerfristige Aktivitäten, wie z.B. "Ameisenzüge" etc., finden Sie unter Kinder-Begleitung. Weitere Ansprechpartner entnehmen Sie bitte unserer Link-Liste für dieses Thema.

 

"Verkehrssicherheit, frische Luft und Freude"

lautet der Titel der sehr kindgerechten Faltblätter für Schulen und Kindergärten, herausgegeben von der Stadt Brühl, der Polizei und dem Kinderschutzbund, die auch in türkischer Sprache erhältlich sind. Das Kita-Faltblatt enthält ein Ausmal-Bild und das Schul-Faltblatt ein Schulweg-Würfelspiel.

 

"In den Kindergarten - mit Füßen, Roller, Rad und Bus"

Eine Mitmach-Aktion, die in einer Kita in Detmold schon über mehrere Jahre mit Erfolg durchgeführt wurde. Anregungen und Kritik zur Verbesserung der Kinderwege wurden gesammelt und weitergeleitet. Ein großer Stadtplan diente dazu, jeden Kinder-Wohnort mit einem Fähnchen zu markieren, um den Eltern Kennenlernen und Absprachen beim Hinbringen und Abholen zu erleichtern. Verbunden war der Aktionstag mit einem Elterncafe und kleinen Mitmach-Geschenken.

 

"Zu Fuß zur Schule - Fest"

An der Wilhelm-Ophuls-Grundschule in Velbert wurde zur Einschulung 2002 ein "Zu Fuß zur Schule - Fest" gefeiert. Dabei wurden lustige "Holzkinder" an der Straße aufgestellt, um damit die Schulwege als solche erkennbarer zu machen.

 

"Nimm Deinen Fußweg unter die Lupe"

Die Bürgeraktion Umweltschutz Zentrales Oberrheingebiet BUZO hatte in Zusammenarbeit mit anderen Karlruher Gruppen zum Aktionstag "Zu Fuß zur Schule" im Oktober 2002 ein "Schulweg-Tagebuch" für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse erstellt und verteilt. Über den Zeitraum von einer Woche sollten die Jungen und Mädchen darin alles rund um ihren Schulweg festhalten: Wie viele Zebrastreifen und Ampeln gibt es? Warum gefallen den Kindern manche Straßen und andere nicht? Wie kommen die Schüler meistens zur Schule? Von den rund 1000 versandten Tagebüchern kamen rund die Hälfte zurück. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass die Kinder Spaß an der Bewegung haben und ihren Bewegungsdrang ausleben wollen. Dies gilt es mit sicheren und attraktiven Schulwegen zu unterstützen. Denn nur dann verzichten Kinder auch künftig gern auf Chauffeur-Dienste ihrer Eltern. Und Eltern wiederum können ihre Kinder ruhigen Gewissens allein auf den Schulweg schicken. Die Mängelbeschreibungen der Kinder wurden zusammengefasst und mit der Bitte um Abstellung an die Stadt weitergeleitet. Einzelne Maßnahmen wurden daraufhin verhältnismäßig kurzfristig umgesetzt.

 

"Woche der Bewegung"

An einem Montag fing es an: Ungewöhnlich viele Kinder bewältigten ihren Schulweg zu Fuß. Die Erklärung ist einfach: Es gab eine "Zu Fuß zur Schule" - Urkunde. Gleichzeitig startete auch die erstmals von der Astrid-Lindgren-Schule ALS in Darmstadt veranstaltete Bewegungswoche. Das Kollegium der ALS weiß: wer sich viel und regelmäßig bewegt, ist ausgeglichener und lernt besser! Die Schuljahresplanung sah es vor und Frau Brücher, Frau Knoblauch und Herr Kraft planten im Auftrag des Kollegiums die "Woche der Bewegung". In vier Bewegungsbereichen hatte jede Klasse von Montag bis Donnerstag eine besondere Stunde. Der Freitag wurde zum Schul-Wandertag erklärt, und alle SchülerInnen, die zu Fuß während der Woche ihren Schulweg bewältigten, konnten eine spezielle Urkunde bekommen. In der Turnhalle wurde am Lüneburger Stegel balanciert, an den Tauen wie Tarzan geschwungen und auf den Rollbrettern die Geschicklichkeit trainiert. Im Mehrzweckraum wurden Tänze ausprobiert. Für den Sponsorenlauf am Schulfest konnte die eigene Ausdauer getestet werden und an einer Schulaußenwand die Ballprobe durchgeführt werden. Im zweiten Hofbereich gabe es vier Stationen mit rollenden Geräten wie Schubkarren, Holländer und Räder. Ja, die Roller waren wieder einmal besonders beliebt. Vom Erfolg der "Fußgänger-Urkunde" erfreut zeigte sich der Verkehrserziehungsbeauftragte der ALS, Herr Kraft. Von 360 SchülerInnen bekamen 283 die Urkunde. Darunter waren 80 SchülerInnen, die sonst nicht zu Fuß ihren Schulweg machen. Schön wäre es, wenn diese "Neu-FußgängerInnen" weiterhin zu Fuß dabei sind!" (aus der "Hauspost" der ALS)

 

"1000 Füße für die Umwelt"

Das Projekt beginnt mit einer "verdeckten Ermittlung", wie die Kinder zum Kindergarten gebracht, bzw. von dort abgeholt werden (Erfassung der Verkehrsmittelwahl). Nach dieser Phase wird das Projekt offiziell für Kinder und Eltern gestartet mit einer informativen "Bodenzeitung" und einer Fragebogenaktion, die noch einmal aus der Sicht der Beteiligten klären soll, wie die Kinder diese Wege zurücklegen, bzw. am liebsten zurücklegen möchten. Auf einem Elternabend werden dann die Erhebungen präsentiert und Gründe erarbeitet, die für und gegen das Zufußgehen sprechen. In einem weiteren Schritt können die Eltern dazu aufgefordert werden, sich ganz konkret zu überlegen, was jeder einzelne tun kann, um die Anzahl der vermeidbaren Autofahrten zu verringern. Nach dem Elternabend sollen im Kindergarten Aktivitäten rund um die Themenkomplexe Umweltschutz, Luftverschmutzung, Mobilitätserziehung und Bewegungsförderung stattfinden, um die Kinder und Eltern für die Ziele des Projektes zu sensibilisieren. Schließlich wird mit einem zeitlichen Abstand von 2-4 Wochen eine Sammelkartenaktion durchgeführt (je nach Verkehrsmittel werden täglich Kärtchen abgegeben), die dazu dient, den Erfolg des Projektes zu messen. Eine Projektmappe mit Anleitung und Muster aller notwendigen Materialien ist kostenlos erhältlich.

 

Schülernotfallpass

Kinder folgen  Spur aus weißen Fußabdrücken

Dignitas, die Interessengemeinschaft für Verkehrsunfallopfer, hat einen Notfallpass für Schüler herausgegeben, der im Falle eines Unfalles alle notwendigen Informationen über das Kind enthält, um Hilfe schnell und zutreffend zu organisieren.

 

 

©FUSS e.V.Fachverband Fußverkehr Deutschland

Exerzierstraße 20 - 13 357 Berlin

Tel. 030 / 492 74 73, Fax 030 / 492 79 72

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"Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten" ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU; Umweltbundesamtes UBA, Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen BMVBW; Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales BMGS; Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ und des FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland.

 

Januar 2004